Freitag, 19.10.2007
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HOLZIKEN Hauptübung der Regiowehr mit Publikum
Die Regiowehr Suhrental, zusammengesetzt aus den ehemaligen Feuerwehren Schöftland, Staffelbach und Holziken, führte unter dem Kommando von Bruno Schürk die Hauptübung in Holziken durch. Ganze Schulklassen waren nebst zahlreichen Erwachsenen, Delegierten anderer Feuerwehren und den drei Gemeindeammännern der angeschlossenen Gemeinden erschienen, um der Arbeit der Regiowehr Suhrental zuzuschauen. Als «Brandobjekt» war das Lokal von Josef Schöpfer an der Hauptstrasse vorbereitet, mit den Wohnungen auf drei Stockwerken. «Brand im ersten Boden mit Ausbreitung, Atemgift ab ersten Boden, Rettungen waren vom ersten, dritten und vierten Boden auszuführen.» Dies war die Aufgabe, die den eintreffenden Feuerwehrleuten gestellt wurde. Übungsleiter war Kommandant Bruno Schürk, Einsatzleiter Beat Kuhn. Die Zuschauer konnten sich vergewissern, dass gewissenhaft gearbeitet wurde. Mit der Schiebeleiter erfolgte die Rettung vom dritten Boden, die mechanische Leiter wurde für die Rettungen vom vierten Boden benutzt. Im ersten Boden mussten die Verletzten durch den Atemschutztrupp ins Freie getragen werden. Hier wurden sie entgegengenommen und ins Verwundetennest getragen, wo die Sanitäter zum Einsatz kamen. Schliesslich erfolgte ein Schnellangriff zur Unterstützung der Rettungen. Entsprechend fiel auch die Besprechung aus. Guter und schneller Einsatz wurde attestiert, Elektriker und Sanitäter reagierten richtig, der Atemschutz arbeitete selbstständig. Bei der Soldverteilung in Schöftland dankte der Holziker Gemeindeammann Roger Hischier der Feuerwehr im Namen der anwesenden Gemeindeammänner. Der Sollbestand der Regiowehr Suhrental wird zur Zeit noch leicht übertroffen. Bruno Schürk sieht dies positiv, denn während des Jahres gibt es immer wieder unerwartete Abgänge. Er legt auch Wert darauf, dass Junge rekrutiert werden, wenn sie sich bereit erklären, bei der Feuerwehr mitzuwirken. «Die Freiwilligen sind am besten motiviert, und wir brauchen auch in Zukunft gute Leute und Offiziersanwärter», so der Kommandant.
Austritte waren einige zu verzeichnen: Bettina Fuchs, Patrick Krüsi und Patric Westermeier infolge Wegzugs, Alex Erismann nach 20 Jahren aus gesundheitlichen Gründen, René Vis nach 13 Jahren, Fabian Lüscher und Werner Herger, alle aus beruflichen Gründen und Fourier Erwin Koch nach 16 Jahren. Reto Maurer trat nach 24 Jahren altershalber zurück und Daniel Lüthi nach 18 Jahren ebenfalls aus beruflichen Gründen. Befördert wurden Jan Suter und Theo Bigler zum Korporal, Marc Fischer nach absolviertem Offizierskurs zum Leutnant und Patrick Hilfiker zum Fourier.
Info: AZ Digital
